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Business Mentaltraining für Unternehmer

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Manchmal ist es nicht der Markt, der bremst. Auch nicht das Team. Sondern ein Gedanke, der immer wieder auftaucht, sobald es eng wird: Schaffe ich das? Und was, wenn nicht? Shila Driesch nennt diese Gedanken Drachen. Im YouTube-Interview der Ulrich-Kammerer-Akademie stellte der Gastgeber sie als „die Mutlöwin" vor – jemand, die Unternehmern im Business Mentaltraining hilft, genau diese Drachen zu zähmen, bevor sie ganze Entscheidungen übernehmen.

Business Mentaltraining setzt dort an, wo Fachwissen längst nicht mehr weiterhilft. Du kennst deine Branche. Du kennst deine Zahlen. Was dich in schwierigen Phasen trotzdem lähmt, ist selten fehlendes Wissen – es ist der Kopf, der gegen dich arbeitet.

Allein mit den eigenen Drachen? Das muss nicht sein. Erstgespräch vereinbaren mit Shila Driesch.

Vortrag, Workshop oder 1:1-Training – was passt zu deiner Situation?

Ein Resilienz-Vortrag bringt einen Impuls auf die große Bühne. Ein Resilienz-Workshop trainiert ein ganzes Team gemeinsam an echten Fällen. Beides ist wirkungsvoll – und beides findet vor anderen statt.

Bei einer bestimmten Sorte Drachen wird das zum Problem. Shila Driesch beschreibt in dem Interview zwei davon, die in Krisenzeiten besonders aktiv werden: den Schulddrachen („Wie ist es dazu gekommen?") und den Schamdrachen („Was ist, wenn die anderen mitkriegen, wie es mir gerade geht?"). Diese Frage – was denken die anderen – macht eine Gruppe zum schlechtesten Ort, um ehrlich daran zu arbeiten. Deshalb gibt es das persönliche 1:1-Training: für Unternehmer und Selbständige, die lieber ungestört an den eigenen Themen arbeiten als vor dem Team.

Welche Drachen bremsen Unternehmer im Alltag?

Diese Gedanken kommen laut Shila Driesch fast immer in Phasen, die nicht so laufen wie geplant. Und sie sind normal – wer sie kennt, ist damit nicht allein. Problematisch wird es erst, wenn sie unwidersprochen bleiben. Denn Gedanken steuern Gefühle, und Gefühle steuern Handlungen. Wer im Kopf schon „das schaffe ich nicht" hört, zieht sich zurück und schaut weg – genau dann, wenn Handeln gefragt wäre.

Drei Drachen tauchen im Unternehmeralltag besonders oft auf:

  1. Der Schulddrache – das Grübeln über die Ursache einer Krise, das „Wie ist es dazu gekommen?".
  2. Der Schamdrache – die Angst, dass andere die eigene schwierige Lage bemerken.
  3. Der Selbstzweifeldrache – die Frage, warum andere scheinbar mühelos alles gleichzeitig stemmen und du nicht.

Dahinter steckt bei den ersten beiden ein einfacher Mechanismus, den Shila Driesch die selbsterfüllende Prophezeiung nennt: Wer glaubt, es zu schaffen, wird aktiv und motiviert – und das wirkt sich am Ende auf die Ergebnisse aus. Wer zweifelt, wird das Gegenteil erleben. Nicht, weil die Umstände sich ändern. Sondern weil die eigene Handlungsfähigkeit sinkt.

Der Selbstzweifeldrache taucht meist auf, sobald zu viele Themen gleichzeitig auf dich einprasseln. Die ehrliche Antwort auf „warum schaffen andere das mühelos": Niemand kann das wirklich. Shila Driesch erinnert dabei gern an die Wortbedeutung: Fokus heißt Mittelpunkt, Brennpunkt – und einen Mittelpunkt gibt es immer nur einen. Du kannst in einem Moment entweder die Gefahr sehen oder die Chance, nicht beides zugleich. Wer ständig zwischen Themen springt, bewegt am Ende von allem ein bisschen und von nichts wirklich etwas.

Der Circle of Influence: Womit du deine Energie wirklich einsetzt

Ein Werkzeug, das Shila Driesch im Interview mit Ulrich Kammerer beschreibt, hilft genau hier: zwei Kreise auf ein Blatt Papier zeichnen. Der äußere Kreis – der Circle of Concern – enthält alles, was dich an einem Tag beschäftigt. Der innere Kreis – der Circle of Influence – enthält nur das, worauf du tatsächlich Einfluss hast. Nur ungefähr 10 bis 20 Prozent deiner täglichen Entscheidungen laufen überhaupt bewusst ab. Diesen kleinen bewussten Anteil solltest du dort einsetzen, wo er etwas bewegt – nicht in Dingen, die du sowieso nicht ändern kannst.

Im Gespräch mit Ulrich Kammerer kommt noch ein dritter Bereich dazu, den viele übersehen: Themen, die eigentlich in den Einflussbereich gehören, aber komplett verdrängt werden, weil sie zu unangenehm sind. Shila Driesch stimmt dieser Erweiterung zu und macht daraus ihren eigenen Auftrag: genau diese Themen bewusst wieder hervorzuholen und ehrlich einem der beiden anderen Kreise zuzuordnen – statt sie aus Angst wegzuschieben.

Gedanken lenken: Parkhaustechnik und Annahme statt Ankämpfen

Ein Gedanke wie „schaffe ich das?" lässt sich nicht einfach verbieten. Wer versucht, etwas nicht zu denken, denkt es dadurch erst recht – das Gehirn verarbeitet kein Nichts. Shila Driesch rät deshalb zu etwas anderem: den Gedanken ernst nehmen, aber ihm einen Termin geben. „Die Frage ist okay – kann ich jetzt nur nicht beantworten, wir haben alle keine Glaskugel. Wir parken sie und reden in sechs Monaten wieder darüber." Danach beruhigt sich das Gedankenkarussell meist von selbst. Sie nennt das die Parkhaustechnik.

Für den akuten Moment nennt sie eine zweite, einfachere Frage: Welches Problem habe ich hier und jetzt? Nicht in drei Monaten, nicht im schlimmsten Fall – jetzt. Diese Frage holt den analytischen, ruhigen Teil deines Denkens zurück ins Spiel, statt in der Zukunftsangst zu verharren. Manchmal braucht es sie drei- oder viermal hintereinander, bis die Antwort ehrlich lautet: Eigentlich ist gerade alles okay.

Als bei Shila Driesch 2017 Krebs diagnostiziert wurde, kämpfte sie zunächst gegen die Diagnose an – gegen das, was ohnehin schon da war. Sie beschreibt diesen Widerstand als reinen Energieverlust. Der eigentliche Wendepunkt kam erst mit der Annahme: nicht aufgeben, sondern anerkennen, was ist, und von dort aus handeln. Ihr Leitspruch dazu: „Es ist, wie es ist. Aber es wird, was ich draus mache." Viele verwechseln Annehmen mit Aufgeben. Es ist das Gegenteil. Erst wer eine schwierige Situation als real anerkennt, kann die Energie, die sonst im Ankämpfen verpufft, in den nächsten Schritt stecken.

Was tun an einem wirklich schlechten Tag?

Für Tage, an denen die Gedanken trotzdem abwärtsdrehen, hat Shila Driesch ein Drei-Schritte-Programm:

  1. Warum ins Bewusstsein holen – warum du dir diese Anstrengung überhaupt zumutest.
  2. Gezielt Energie tanken – bei ihr war das während ihrer eigenen Krankheitsphase ein bestimmtes Lied, das sie sich immer wieder anhörte, bis sie tatsächlich wieder aufstehen konnte.
  3. Bewegen – Stress schüttet Kortisol aus, und Kortisol baut sich vor allem durch Bewegung ab. Ein 30-minütiger Abendspaziergang reicht dafür oft schon aus.

Dazu kommt ein Grundsatz für den Alltag zwischen den Krisen: jeden kleinen Erfolg bewusst feiern, statt nur auf die großen Ziele zu warten. Das setzt Dopamin frei und hält die Motivation am Laufen. Und ein Detail, das nach Kleinigkeit klingt, aber nachweisbar wirkt: zwei Minuten lächelnd in den Spiegel schauen, oder sich bewusst aufrecht und breitbeinig hinstellen, bevor ein wichtiges Gespräch ansteht. Der Körper meldet dem Kopf zurück, was gerade Sache ist – in beide Richtungen.

Für wen eignet sich individuelles Business Mentaltraining?

Buchst du ein persönliches 1:1-Training, arbeitest du nicht an einem Standardprogramm, sondern an den Drachen, die gerade wirklich bei dir aktiv sind – Schuld, Scham, Selbstzweifel oder etwas ganz anderes. Geeignet ist das Training für Unternehmer, Selbständige und Führungskräfte, die ihre eigenen Themen lieber unter vier Augen bearbeiten als in der Gruppe. Diese vertrauliche 1:1-Situation macht am Ende oft den Unterschied.

Business Mentaltraining ist dabei kein einmaliges Gespräch, sondern Training im Wortsinn – Wiederholung, bis aus einer bewussten Reaktion eine selbstverständliche wird. Shilas Leitfrage bleibt dabei immer dieselbe: „Was würde meine beste Version jetzt tun?"

Ein Business Mentaltraining für dich als Unternehmer oder Selbständigen lohnt sich, sobald der eigene Kopf öfter bremst als der Markt. Vereinbare ein Erstgespräch mit Shila Driesch und kläre, wie ihr Business Mentaltraining – als persönliches 1:1-Format – zu deiner aktuellen Situation passt.

Häufig gefragt

Was ist Business Mentaltraining für Unternehmer und Selbständige genau?

Ein individuelles 1:1-Coaching, das mentale Blockaden bearbeitet, die speziell im Unternehmeralltag auftreten – etwa Schuldgefühle oder Scham in Krisenzeiten, Selbstzweifel bei zu vielen gleichzeitigen Themen. Anders als ein Vortrag oder Workshop läuft es unter vier Augen und richtet sich nach den Themen, die aktuell wirklich blockieren.

Was unterscheidet das 1:1-Training vom Resilienz-Workshop oder -Vortrag?

Der Vortrag ist ein Impuls für eine große Gruppe, der Workshop trainiert ein Team gemeinsam an echten Fällen. Das 1:1-Training findet allein mit Shila Driesch statt – wichtig für Themen wie Scham oder Selbstzweifel, bei denen die Frage „was denken die anderen?" in einer Gruppe selbst zur Blockade wird.

Welche mentalen Blockaden treten bei Unternehmern und Selbständigen besonders häufig auf?

Im Interview mit der Ulrich-Kammerer-Akademie nennt Shila Driesch vor allem drei: den Schulddrachen (Grübeln über die Ursache einer Krise), den Schamdrachen (Angst, dass andere die eigene schwierige Lage bemerken) und den Selbstzweifeldrachen (das Gefühl, zu vielen Themen gleichzeitig nicht gerecht zu werden).

Wie läuft ein persönliches Business Mentaltraining ab?

Die genauen Eckdaten – Umfang, Taktung, Schwerpunkte – werden auf die jeweilige Situation zugeschnitten und im Erstgespräch gemeinsam festgelegt. Es gibt kein Standardprogramm von der Stange.

Für wen eignet sich individuelles Business Mentaltraining?

Für Unternehmer, Selbständige und Führungskräfte, die an eigenen mentalen Blockaden arbeiten wollen – unter vier Augen statt in der Gruppe, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.

Woher kommt Shila Drieschs Erfahrung mit mentalen Blockaden?

Aus einer eigenen Krise: Ende 2017 erhielt sie die Diagnose Krebs. Den entscheidenden Wendepunkt beschreibt sie als die Phase der Annahme – nicht gegen die Situation ankämpfen, sondern sie anerkennen und von dort aus handeln. Aus dieser Erfahrung ist ihre Arbeit mit Unternehmern und Selbständigen entstanden.